Es fehlt etwas
So begann die Suche von Neuem, diesmal nach einer kostengünstigen Lösung für ein Gehäuse.
Mehrere Möglichkeiten
Die Community ist sehr kreativ und ich bin nicht der erste, der diese Notwendigkeit sah. Die Möglichkeiten beginnen mit einer einfachen Transportbox, die über den Drucker während des Druckens gestülpt wird bis zu einem vollen Metall- oder Acryl-Gehäuse. Mir gefiel die Idee den IKEA LACK Tisch zu benutzen und daraus etwas zu bauen, was für einen passte.
So benutzte ich einige Teile aus der Arbeit von LKM, aber mit einigen Änderungen. Ich habe mich entschieden nur für die Vordertür Acrylglas zu verwenden. Diese wird dann von Scharnieren sowie Magneten gehalten. Für die anderen Seiten habe ich Plastikwände aus meinem Lieblingsladen gekauft, die 1/4 des Preises betrugen. Die Plastikwände werden vom Silikon gehalten. So sieht nach der Montage das Gehäuse aus:

Kleine Anpassungen
Einige Sachen, die für mich wichtig waren: Es sollte möglich sein das Gehäuse variabel zu lüften und die “schlechte Luft” aus dem Zimmer nach draußen zu schicken. Außerdem gibt es keinen Platz für die Rolle mit dem Filament, weswegen diese ausserhalb plaziert werden muss.
Darüber hinaus gibt es noch folgende Dinge:
1. Ventilation
Dieser rotierender verstellbarer Luftschacht war genau das, was ich suchte:

Im hinteren Bereich ist ein temperaturgeregelter Ventilator: 120mm, 12V, sehr leise. Die Temperatursteuerung ist ein Eigenbau. Vielleicht werde ich darüber später mehr Details publizieren:

2. Überwachung
Oben an der linken Seite des Gehäuses habe ich eine IP-Kamera plaziert, um den 3D Druck von überall beobachten zu können:

3. Dämpfung
Wenn ihr einen 3D Drucker Zuhause benutzt, ist es sehr wichtig auf die Dämpfung zu achten, um keine Probleme mit den Nachbarn zu bekommen. Aus diesem Grund habe ich die Vibrationsdämpfer genommen, die bis jetzt eine gute Arbeit leisten:

4. Licht
An der Decke seitlich habe ich einige LED-Streifen plaziert, die für ein angenehmes Licht sorgen und ebenso den Druck beleuchten. Im Falle, dass etwas schief geht, kann man so den Druck abbrechen.

5. Halter für die Plastikspule
Ich mag die Idee, dass jede Spule gleich für den Druck bereit ist. Weswegen dieses Projekt zu meinen Favoriten gehört. Ich lagere die Rollen in einer luftdichten Box. Zum Drucken nehme ich dann die Rolle heraus, plaziere sie oben, führe sie in den Extruder ein und der Druck kann losgehen.
Und so sieht die Endversion der ganzen Überlegungen aus:

Zur Zeit steht der 3D Drucker in einer anderen Ecke und ich habe einen Octopi. Außerdem habe ich einige Teile ersetzt, aber das ist eine andere Geschichte …